Baugemeinschaften im Wohnpark Am Ebenberg

BG Übersicht

Bereits im Rahmen der Aufstellung des Rahmenplans für den Wohnpark Am Ebenberg wurde formuliert, dass Baugemeinschaften zur Deckung unterschiedlicher Bedürfnisse breiter Schichten der Bevölkerung unterstützt werden sollen.

Speziell zur Realisierung dieser Form des Wohneigentums wurden nun seitens der Stadt Landau Bauflächen hauptsächlich im westlichen Bereich des Wohnparks Am Ebenberg, aber auch einzelne Bauflächen im Bereich der vorangehenden Landesgartenschau ausgewiesen.

Ziel der Stadt Landau ist hier gemeinsam mit den zukünftigen Bewohnern ein nachhaltiges und hochwertiges neues Stadtquartier zu entwickeln.

Was sind Baugemeinschaften?

Baugemeinschaften sind Zusammenschlüsse privater Bauherren, die mit Unterstützung von Architekten und Projektentwicklern/ Baubetreuern, ohne Bauträger, Wohnungsbauprojekte nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen planen und realisieren. Hauptziele sind hierbei die Gestaltung individueller und bezahlbarer Bau- und Wohnkonzepte, sowie nachhaltig gut funktionierender Nachbarschaften. Baugemeinschaften bieten Lösungsansätze für Wohnkonzepte für unsere sich stetig verändernden gesellschaftlichen Strukturen (demographischer Wandel, Auflösung der Großfamilienstrukturen, Patch-Work-Familie, etc.) Das frühzeitige Einbinden der zukünftigen Bewohner und Eigentümer in den Planungs- und Bauprozess und flexible Planungskonzepte ermöglichen es, auf unterschiedliche Bedürfnisse der Nutzer einzugehen. So können je nach Zusammenstellung der Gruppe unterschiedlichste Schwerpunkte umgesetzt werden (z.B. generationenübergreifend, seniorengerecht, barrierefrei, familienfreundlich, Integration von betreutem Wohnen, ökologisch nachhaltig, Integration von Gemeinschaftseinrichtungen, etc.). Die Bauherren und zukünftigen Bewohner lernen sich bereits vor dem Einzug kennen, miteinander zu entscheiden, sich gegenseitig zu unterstützen und können sich zu nicht anonymen gut funktionierenden Hausgemeinschaften entwickeln, in denen Nachbarschaftshilfe oft selbstverständlich, jedoch nicht Vorgabe ist. Da sich die Bauherren in der Regel sehr stark mit Ihrer Planung und dem zukünftigen Wohnumfeld auseinandersetzen, entstehen Bauprojekte mit hoher Bau- und Wohnqualität, die als wertvolle Stadtbausteine zu einer dauerhaft guten Stadtquartiersentwicklung mit hohem Identifikationswert führen können.

Wie sieht der zeitliche Rahmenplan für Baugemeinschaften im Wohnpark Am Ebenberg aus?

Bis Ende des Jahres 2012 sind insgesamt 14 Bewerbungen bei der Stadt Landau eingegangen, die alle die formulierten Vorgaben erfüllen: Nachvollziehbares Konzept; Nennung ernsthafter Interessenten; Realisierbarkeit des Konzepts (z. B. baurechtliche Vorgaben); Innovativer Ansatz (z. B. Energiekonzept, Architektur, soziales Miteinander). In einem Workshop am 23.02.2013 (siehe Aktuelles) fand die Vorbereitung der Grundstücksvergabe statt. Insgesamt erhielten zwischenzeitlich 12 Baugruppen eine Option und können ihre Planung nun konkretisieren.

 

Zeitlicher Rahmenplan:

  • 15. November 2012:
    • Interessenbekundung
  • 31. Dezember 2012:
    • Abgabe der Bewerbung
    • Projektname
    • Projektskizzen, insbesondere Kennzeichnung der gewünschten Baufläche im Lageplan
    • Skizzenhafte Beschreibung der Projektschwerpunkte (z.B. generationenübergreifend, seniorengerecht, familiengerecht, etc.)
    • Baustruktur: Hausgruppe oder Mehrfamilienhaus, oder Anzahl der geplanten Wohneinheiten, ggf. auch Gewerbeeinheiten
    • Angabe der Art der Baugemeinschaftsinitiative (Architekteninitiative, Bauherreninitiative, etc.)
    • Nennung der bis dahin vorhandenen Interessenten der Gruppe / Mitglieder der Interessensgemeinschaft und falls vorhanden Architekten / Baubetreuer
  • Januar/Februar 2013:
    • Auswertung der eingereichte Bewerbungen
  • März – Mai 2013:
    • Vorbereitung der Grundstücksoptionen für 6 Monate
  • Mai – Dezember 2013:
    • Abstimmung der Vorentwürfe der einzelnen Gruppe mit der Stadt und gemeinsames Werkstattverfahren zur Abstimmung der Einzelprojekte untereinander
  • November/Dezember 2013:
    • Abstimmung und Abgabe Vorentwurfsplanung
    • Vorlage des Planungsgemeinschaftsvertrags und Bestätigung der Beauftragung eines Planungsbüros
    • nach Abgabe der Unterlagen kann die Option um weitere 6 Monate verlängert werden
  • Mai/Juni 2014:
    • Ablauf der Optionen
  • anschließend:
    • Grundstücksvergabe/ Grundstückskauf und Baugenehmigung (je nach Projektfortschritt auch früher möglich)
  • ab Herbst 2014:
    • Baubeginn (in Teilbereichen, die die Landesgartenschau nicht betreffen, je nach Projektfortschritt auch früher möglich)

Welche Projekte erhielten eine Grundstücksreservierung (Optionskriterien)?

Die Vergabe der Grundstücksoptionen durch die Stadt erfolgte nicht über den Preis.
Ausschlaggebend waren qualitative Kriterien, wie z.B. ein gutes und nachvollziehbares Konzept, Nennung ernsthafter Interessenten, Realisierbarkeit des Projektes, soziale, ökologische, bauliche Besonderheiten.
Es fand also ein Ideenwettbewerb statt, hinter dem möglichst zahlreiche entschlossene Akteure steckten.
Die Parzellengrenzen innerhalb der ausgewiesenen Bauflächen waren nicht starr vorgegeben. Zur Bewerbung stand jeder Baugruppeninitiative frei, sich ein Grundstück nach eigenem Bedarf zuzuschneiden.
Zur Optionsvergabe wurden auf Grundlage der Projektkonzepte, die sich beworben haben, die Bauflächen wie ein “Puzzle” zusammengesetzt.
Auf Grund der Vielzahl der Bewerbungen und da sich Bewerbungen auf einzelnen Bauflächen überschnitten, wurde gemeinsam mit den betreffenden Bewerbern nach Lösungen gesucht. So konnten bereits einige Bauflächen direkt einzelnen Baugruppenprojekten zugeordnet werden. Die Baufelder, für die auch nach dieser Abstimmung noch Mehrfachbewerbungen vorlagen, wurden über ein Losverfahren zugeordnet.
Für die im ersten Schritt leer ausgegangenen Baugruppeninitiativen, die ihr Interesse weiter verfolgten, konnten zwischenzeitlich weitere Bauflächen seitens der Stadt zur Verfügung gestellt werden,  u.a. im Bereich der Landesgartenschau.

Kontakt zu den Baugemeinschaftsinitiativen

Die Baugruppen haben eine weitere  Option für Ihr bevorzugtes Baufeld von Seiten der Stadt Landau erhalten.
In verschiedenen Wohnformen werden in den nächsten Monaten einige Baugruppen beginnen, Ihr Bauvorhaben noch vor der Landesgartenschau 2015 umzusetzen.

Bei Interesse an einer Baugruppe wenden Sie sich nachfolgend an die Kontaktpersonen der Baugruppen.
Diese können Ihnen weitreichende Informationen zur Entwicklung der Baugruppe sowie  Aussagebn über noch verfügbare Plätze mitteilen.

 

Baugruppe GEMEINSAM WOHNEN

Kontaktperson / Bauherrnsprecher:
Herr Jan Klatt
email : klatt.jan@gmx.de
Webseite http://www.baufeld-1.de/

Weitere Kontaktperson / Projektmoderation:
Prof. Dipl.Ing. Dietrich Gekeler
Telefon: 0721/933520
E-Mail: gek.baeu@t-online.de

Dipl.Ing. Audur Gudmundsdóttir
Telefon: 0721/8600681
E-Mail: gj-architekten-ka@arcor.de

Website: http://www.gekeler-baeuerlein.de/projekt1.php 

 

“Spektrum – GemeinschaftWohnen GbR”

Kontaktperson / Bauherrnsprecher:
Dr. Peter Kirchner
Telefon: 06359/20190

Weitere Kontaktperson / Projektmoderation:
wohnprojekt+beratung und entwicklung GmbH
Karlsruhe
Rainer Kroll
Telefon: 0721/9419093

Weitere Informationen unter

Webseite: www.spektrum-landau.de
E-Mail: info@spektrum-landau.de

 

 

Baugruppe im Wohnpark am Ebenberg

Architekturbüro Werkgemeinschaft Landau
Kontaktperson: Andreas Hott
Telefon: 06341/4474
E-Mail: andreashott@freenet.de

Die Baugruppe im Wohnpark am Ebenberg wird sich um eine Grundstücksoption mit Baubeginn Frühjahr 2015 bewerben. Der Projektschwerpunkt liegt auf einem Geschoßwohnungsbau, der in anspruchsvoller Architektur ein generationenübergreifendes Wohnen mit einem nachhaltigen Energiekonzept ermöglicht. Sämtliche Einheiten werden mit dem Anspruch auf eine unmittelbare, oder spätere altersgerechte Nutzung hinterlegt. Die funktionale Ausbildung der Wohnungsgrundrisse soll gewährleisten, dass Teilflächen nach Bedarf hinzu, oder abgetrennt werden können. Dies ermöglicht – je nach Lebenssituation – den Wohnraum seinen Bedürfnissen anpassen zu können. Hohe Flexibilität durch minimale Eingriffe sollen den Bewohnern perspektivisch alle Optionen offen lassen.

Wenn Sie in die Interessentenliste aufgenommen werden möchte, melden Sie sich bitte unter oben genannter Adresse.

 

Baugemeinschaft Onkel Pö

Kontaktperson:
Moderation, Frau  Andrea Grimm
0721/  4762918
E-mail: mail@grimm-architektur.de

oder Büro architectoo
Kontaktperson: Herr Eichhorn
Telefon: 0721/89 33 179 23
E-Mail:   eichhorn@architectoo.de

 

Auf dem Konversionsgelände Etienne et Foch in Landau entsteht ein architektonisch innovatives Mehrfamilienhaus der Baugemeinschaft “Onkel Pö”, einem Zusammenschluss privater Bauherren.

Das Baugrundstück an der Wirth Allee besticht durch seine attraktive, innenstadtnahe Lage auf dem Gelände der Landesgartenschau 2015.

- Wohnflächen von ca. 55m² bis 110m²
– insgesamt 12 bzw. 13 Wohnungen
– flexible  lichtdurchflutete Grundrisse
– barrierefrei zugänglich mit Aufzug
– geringe Nebenkosten durch energieeffiziente Bauweise
– hochwertige Ausstattung
– Bauen in der Baugemeinschaft ermöglicht Synergieeffekte
   und Beteiligung am Planungsprozess

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Grimm oder Herrn Eichhorn.

Flyer als PDF zum Download
Webseite: www.architectoo.de/projekte/baugruppe-onkel-poe?c=baugemeinschaften

 

Baugruppe “SOLARIS VI”

BahrdtArchitektenStadtplaner
Kontaktperson: Joachim Bahrdt
Telefon: 0621/54569484
Mobil: 0176/22791427
E-Mail: bahrdtarc1@web.de

Die Baugruppe “Solaris VI” möchte im Wohnpark am Ebenberg Stadthäuser mit solarem Energiekonzept errichten.  Die Häuser sollen 2-geschossig sein und mit einem drittenAussichts-Staffelgeschoss erweitert werden. Die Baugruppe sucht noch Interessenten, Anfragen bitte direkt an Herrn Bahrdt richten!

Zur Visualisierung

 


Baugemeinschaft für Passiv- und Plusenergiehäuser

Kontaktperson / Bauherrnsprecher: Lars Scherer
Telefon: 06341/93 02 08
E-Mail: passivhaus-ebenberg@t-online.de

Planer: Architekt W. Klein
Telefon: 06343/93 98 83

Minimale Energiekosten bei maximalem Wohnkomfort:  Die Baugemeinschaft möchte mit zwei- bis dreigeschossigen Passiv- und Plusenergiehäusern in Einzel-, Reihen- oder Kettenhausform gesundes und behagliches Wohnen mit höchster Energieeffizienz umsetzen.

Zur Aufnahme in die Interessentenliste der Wohngemeinschaft melden Sie sich bitte unter oben genannten Kontaktdaten.

 

 

Wenn Sie sich noch an einer der vorgestellten Baugruppen beteiligen möchten, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Ansprechpartner. Es sind teilweise noch Plätze frei.

Ausgewiesene Flächen für Baugemeinschaften

BaugemStand15Jan14_West
BaugemStand15Jan14_Ost

Ihr Ansprechpartner für Fragen zu Baugemeinschaften im Wohnpark am Ebenberg:

Margarete Pietzka
Stadtentwicklungsreferentin
Tel. +49 (6131) 96118 – 42
Fax +49 (6131) 96118 – 50
margarete.pietzka@dsk-gmbh.de

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